Energiespartechnik

Die Prozesskühlung macht einen erheblichen Anteil am Gesamtenergieverbrauch Ihrer Produktion aus.
Damit bietet Ihre Kälteanlage eine mächtige Stellschraube für Ihre gesamte Produktionseffizienz. Dies ist mehr als nur ein Kostenfaktor: Pro erzeugter Kilowattstunde Elektrizität werden durchschnittlich 489 Gramm CO2 an die Umwelt abgegeben. Der Gesetzgeber verschärft laufend Vorgaben und bietet immer neue Anreize, um den industriellen Energieverbrauch und den damit verbundenen CO2-Ausstoß zu reduzieren. So spielen auch bei der Energiemanagement-Zertifizierung nach ISO 50001 die Einsparpotenziale im Kältebereich eine wesentliche Rolle.

Reisner-Kältesysteme sind deshalb konsequent auf Energieeffizienz optimiert. Wir setzen auf mehreren Ebenen zugleich an und stimmen hochwertige Komponenten perfekt aufeinander ab. Die Erfolge sind messbar – unsere Einsparergebnisse sprechen für sich. Diese Technologien verbessern die Energieeffizienz Ihrer Produktion:

Variable Kondensation

Die variable Kondensation ist eine Reisner-Spezialentwicklung und bewährt sich schon seit Jahren. Sie passt die Kondensationstemperatur der Kälteanlage variabel den hier üblichen, niedrigen Umgebungstemperaturen an. Im Vergleich zu einer herkömmlich geregelten Anlage benötigt das Reisner-System dadurch nur einen Bruchteil der elektrischen Energie – die Betriebskosten sinken drastisch.


Winterentlastung/freie Kühlung

Bei niedrigen Außentemperaturen wird oft weniger Kühlleistung benötigt. Reisner-Kältesysteme mit Winterentlastung setzen Trockenkühler ein, die nach dem Prinzip der freien Kühlung an Stelle der Kälteanlage übernehmen. Die Steuerung regelt den Übergang dahingehend, dass so viel Verdichter-Antriebsenergie wie möglich eingespart wird.


Wärmerückgewinnung

Kälteanlagen entziehen dem Kühlgut Wärme – zum Beispiel dem Kunststoff im Produktionsprozess. Reisner-Systeme können diese Wärme zurückgewinnen und sie zur Beheizung von Hallen, Bürogebäuden oder Prozessen bereitstellen. Das spart in erheblichem Maß Primärenergie und reduziert die Verbrauchskosten für den gesamten Betrieb.


Drehzahlgeregelte Verdichter

In der neuesten Generation von Reisner-Kältesystemen kommen auch drehzahlgeregelte Schraubenverdichter zum Einsatz. Deren stufenlose Leistungsregelung macht sich besonders bezahlt, wenn die Anlage im Teillastbereich läuft. In ihrer Leistung immer an den aktuellen Betriebspunkt angepasst, reduziert die kompakte Schraube die Energieaufnahme erheblich.


Drehzahlgeregelte Pumpen und EC-Ventilatoren

Auch abseits der reinen Kältetechnik erschließen Reisner-Konzepte interessante Energiesparpotenziale – beispielsweise durch den Einsatz von Kondensatoren mit EC-Ventilatoren (EC = electronically commuted/elektronisch geregelt). Diese werden von Gleichstrommotoren angetrieben, die sich besonders präzise steuern lassen. Bei gleicher Leistung verbrauchen sie dadurch bis zu 70% weniger Energie als herkömmliche Kondensatorventilatoren. Auch bezüglich der Schallemissionen sind sie deutlich überlegen.

Drehzahlgeregelte Pumpen erlauben eine  wirkungsgradoptimierte Nutzung der Betriebspunkte, die mit einem konventionellen Antrieb so nicht darstellbar ist. Bei Reisner-Anlagen mit drehzahlgeregelten Pumpen wird die Leistung vor allem in der Teillast perfekt dosiert. So realisieren wir deutliche Energie- und Kosteneinsparungen gegenüber dem ungeregelten Betrieb.